Endlich wieder Zeit für Kund*innen: Wie Vermittler*innen mit BOAbot Beratungszeit zurückgewinnen

Mehr Regulierung, unterschiedliche Systeme, doppelte Eingaben und Medienbrüche kosten im Vermittleralltag wertvolle Zeit – Zeit, die für die persönliche Beratung fehlt.  Genau aus diesem Spannungsfeld heraus ist BOAbot entstanden.

Standardisierung als Ausgangspunkt

Vor BOAbot mussten Vermittler*innen Tarife häufig händisch gegenüberstellen oder auf nachprogrammierte Tarifmodelle zurückgreifen – mit hohem Aufwand und Fehlerrisiko bei Tarifänderungen.
Mit OMDS3 entstand die Grundlage für einen anderen Weg: Berechnungen erfolgen über standardisierte Schnittstellen direkt bei den Versicherungen. „Genau auf diesen Standard haben wir gewartet, weil IT mit standardisierten Lösungen deutlich effektiver ist“, sagt Gerhard Schuster, CEO von TOGETHER CCA.
„BOAbot startete als schlanker Schnellrechner und entwickelte sich gemeinsam mit Anwender*innen zu einer umfassenden Lösung, die heute den gesamten Beratungsprozess abbildet“, erinnert sich Christian Haas, Produktverantwortlicher für BOAbot.
Heute sind 11 Versicherungen in vier Sparten angebunden. In Kfz, HH/EH und Unfall decken die BOAbot-Partner rund drei Viertel des österreichischen Marktes [1] ab. Auch in Kranken ist BOAbot stark aufgestellt: Zwei Partner repräsentieren mehr als 50% des Marktes [2].

Medienbruchfrei durch den Beratungsprozess

Durch die Integration in TOGETHER, CCA9, CCA Online und CCA CloudEdi werden Kunden- und Risikodaten übernommen und neue Informationen zurückgespielt. Für Vermittler*innen bedeutet das konkret: Daten müssen nicht für jede Berechnung neu erfasst werden, Beratungen lassen sich unterbrechen und später nahtlos fortsetzen und Anträge anschließend digital übermitteln. Wiederkehrende Eingaben und Wechsel zwischen unterschiedlichen Systemen entfallen damit – und es bleibt mehr Zeit für das Kundengespräch. „Daten einmal erfassen und anschließend durchgängig bis zur Übermittlung des digitalen Antrags weiterführen“, bringt Christian Haas den medienbruchfreien Prozess auf den Punkt.
Auch die Nutzungszahlen sprechen für sich: Im Juli 2026 wurde die Marke von 200.000 BOAbot-Berechnungen überschritten. Zusätzlich hat sich die Zahl der gesendeten Anträge gegenüber dem Vorjahr verdreifacht.

Symbiose zwischen Technik und persönlicher Beratung

Für Christian Haas liegt darin die Symbiose zwischen Technik und persönlicher Beratung: „Die Technik übernimmt und vereinfacht möglichst viele administrative und wiederkehrende Arbeitsschritte, während sich Vermittler*innen stärker auf die eigentliche Aufgabe – die Beratung der Kund*innen – konzentrieren können.“
Auch auf Versicherungsseite schaffen standardisierte Schnittstellen und digitale Antragsstrecken bessere Voraussetzungen für durchgängige Prozesse und Dunkelverarbeitung.  BOAbot verbindet damit Vermittler*innen und Versicherungen in einem gemeinsamen digitalen Prozess – und wird auf dieser Basis kontinuierlich weiterentwickelt.
2026 kamen zwei weitere Versicherungspartner und eine zusätzliche Sparte hinzu. Gerhard Schuster fasst das Ziel so zusammen: „Unsere Vision ist, die Komplexität der Versicherungswelt im Hintergrund zu lösen, damit Vermittler*innen sie im Beratungsalltag nicht mehr spüren. Auf einer zentralen, einfach zu bedienenden und kostenlosen Plattform lassen sich bereits heute Angebote verschiedener Versicherungen in Echtzeit berechnen, gegenüberstellen und digital bis zum Antrag weiterführen. Künftig wollen wir noch mehr Versicherungen und Sparten einbinden. So wird aus Standardisierung das, worum es letztlich geht: mehr Freiheit für persönliche Beratung.“
 

[1] VVO-Jahresbericht 2025, kumulierter Marktanteil basierend auf dem Prämienvolumen und den im BOAbot verfügbaren Versicherungspartnern und Sparten.
[2] VVO-Jahresbericht 2025, kumulierter Marktanteil basierend auf dem Prämienvolumen und den beiden BOAbot-Partnern.